Saturday, November 26, 2011

Postcrossing stamp

A few months back the Netherlands postal service (PostNL) released a postcrossing stamp which is documented on the postcrossing website where Paolo (initiator of postcrossing) received the first sheet of stamps.
Today I got a wonderful Fiep Westendorp illustration card with Jip en Janneke from Kitty and there was my first postcrossing stamp! There are several different ones - so I hope for more to come!

Sunday, November 20, 2011

Und lassen sich vom Wind tragen...

Wie ein Vogel sollte man leben.
Sie schlüpfen aus dem Ei, werden eine Weile gefüttert und stürzen sich kopfüber ins Leben. Verlassen die Eltern, essen, trinken, sammeln keine Vorräte und singen. Und lassen sich vom Wind tragen.
Bis es dann vorbei ist.

Janosch, Wörterbuch der Lebenskunst-Griffe, Goldmann, München 2000, S. 84.

Saturday, November 19, 2011

Beatrix Potter

Beatrix Potter (1866-1943) is an English author and illustrator who is most famous for The Tale of Peter Rabbit. I haven't read any of her books yet but her water colour illustrations are truly unique and beautiful.

Lately I received two Beatrix Potter cards via postcrossing which is the reason for this post.
The first one shows the original jacket design, it was first published in 1902. The card was sent by Wilma from the Netherlands.

The other one shows a scene from the book:
"You may go into the fields or down the lane, but don't go into McGregor's garden."
It was sent to me by Margaret from the UK.

Friday, November 18, 2011

Katzenjammer: Rock, Paper, Scissors



It's official. I'm a fan. These girls are amazing. Beautiful and cute (all of them) - and I love this song!
And the video... these bits when people dance on the street or Solveig's moving sketches... *sigh*

www.katzenjammer.no

By the way, there's a stream of the whole album "A kiss before you go" here (including the cover version of Land of Confusion, originally by Genesis).

Sunday, November 13, 2011

Katzenjammer

 

And I will dance when I walk away oh
I´m gonna sing I won´t beg or pray
I will dance when I walk away oh
I´m gonna sing I won´t beg or pray no more


I´m standing at the crossroads now,
the fields of opportunities

I´m ready to go anywhere,
I´m full of hope and full of fear

And bridges back have all been burned
and freedom has been duly earned

I´ll remember why I´ve gone,
remember where I´m coming from



Katzenjammer, I will dance (when I walk away), from the album A kiss before you go, 2011.
signed by Turid and Marianne! :)  

Saturday, November 12, 2011

Christmas on its way


The first holiday season cards are starting to arrive via postcrossing. Here's one from Ed which I like very much from Toronto, it shows Nathan Phillips Square and Old City Hall in Toronto where I stood myself in 2008.

The card had a gorgeous rabbit stamp, too:

Monday, November 07, 2011

Vorlesetag

Am 18. November ist es wieder soweit: Tausende Menschen lesen anderen an allen denkbaren Orten vor. Mitmachen beim Vorlesetag!

Thursday, November 03, 2011

Kathy Reichs: Fahr zur Hölle

Kathy Reichs‘ 14. Roman um Temperance Brennan - Fahr zur Hölle - spielt in Charlotte, wo jedes Jahr NASCAR-Rennen stattfinden. Auf einer Mülldeponie neben der Rennstrecke wird eine in Asphalt gegossene Leiche in einem Fass entdeckt. Doch bevor die Identität des Toten geklärt werden kann, konfisziert das FBI die Leiche und greift in die Ermittlungen ein. Gleichzeitig wird Tempe von einem Angehörigen gebeten, festzustellen, ob die Leiche einer der zwei verschwundenen Teenager sein könnte, die vor Jahren verschwunden sind.  
Von da an entwickelt die Geschichte ein recht zügiges Tempo, immer mehr Personen werden befragt und Fakten von damals und heute zusammen getragen. Als schließlich der Angehörige ebenfalls ermordet wird, ist klar, dass sich die Sache zuspitzt.
Fahr zur Hölle ist gewohnt flüssig zu lesen, die Story wird spannend entwickelt, wenngleich etwas plötzlich aufgeklärt, vor allem die Details werden am Ende eher nachgeschoben, nachdem der Schuldige gefasst ist. Dennoch ganz ordentliche Krimi-Unterhaltung.

Kathy Reichs, Fahr zur Hölle. Blessing, München 2011.
Zur Buchvorstellung bei krimi-couch.de

Tuesday, November 01, 2011

Cornelia Funke: Geisterritter

Jon Whitcroft ist elf Jahre alt und wird von seiner Mutter auf ein Internat in Salisbury geschickt. Sein Vater ist tot und mit dem neuen Freund der Mutter, einem Zahnarzt mit Vollbart, verträgt sich Jon überhaupt nicht. Sein Vater war bereits Schüler des Internats, dennoch fühlt Job sich abgeschoben. Die Ereignisse überschlagen sich aber schon bald, so dass Job gar keine Gelegenheit für Heimweh oder Trotz bleibt. Er wird von einem Geisterritter verfolgt, der es mit seinen Gefolgsleuten auf ihn abgesehen hat, weil er ein Nachfahre von dessen Feind Hartgill ist.
Jon kann zunächst kaum glauben, was ihm passiert, und hat fürchterliche Angst, bis ihm Ella begegnet, die zusammen mit ihrer Großmutter Zelda schon einige Erfahrungen im Umgang mit Geistern gesammelt hat. Gemeinsam suchen sie eine Lösung für das Problem, sie rufen einen weiteren Ritter, William Longspee zu Hilfe, der ihnen im Kampf gegen die bösen Geisterritter zur Seite steht. Bald wird klar, dass auch Longspee Hilfe benötigt, so dass Jon und Ella sich revanchieren können.

Cornelia Funke entwickelt hier eine kleine, aber in sich stimmige Geschichte über Geister, Ehre, Verantwortung und Liebe. Der Protagonist Jon lernt schnell, sein trotziges Verhalten abzulegen und dabei Verantwortung für sich, seine Familie und seine Freunde zu übernehmen. Gleichzeitig fasziniert die Welt der Geister – und wer jemals in Salisbury war, der weiß, wie gut der Handlungsort gewählt ist. Funke erklärt im Nachwort selbst, dass sie dort auf die Idee zu diesem Buch gekommen ist, und stellt Bezüge zur Geschichte her.


Als absolutes Plus des Buches müssen die Illustrationen von Friedrich Hechelmann gelten, mit denen das Buch reichhaltig ausgestattet ist. Sie spiegeln die Düsternis und das Mysteriöse, aber auch die Schönheit der Natur und Bauwerke wider.
Für jüngere Leser beinhaltet das Buch auch ein Glossar, in dem die wichtigsten historischen Personen und Orte erklärt werden.

Cornelia Funke, Geisterritter. Dressler, Hamburg 2011.

Saturday, October 29, 2011

Alain Claude Sulzer: Privatstunden

Alain Claude Sulzer ist ein schweizerischer Autor, der mir gänzlich unbekannt war, sein auf dem Klappentext genanntes Werk Ein perfekter Kellner auch.

Der Roman Privatstunden erzählt die Geschichte von Leo und Martha und einigen weiteren Randfiguren, sie spielt in den 60er Jahren. Leo ist aus einem nicht weiter definierten osteuropäischen Land in die Schweiz geflohen und muss Deutsch lernen. Martha, ehemalige Deutschlehrerin, steckt in einer Ehe mit zwei Kindern und hat sich von ihrem Ehemann entfremdet. Trotz Altersunterschied und der gesellschaftlich-moralischen Barriere beginnen die beiden eine Liebesbeziehung, die mit Leos Weggang nach Kanada endet. Martha bleibt zurück in ihrer Ehe und bekommt – ohne dass dieser es weiß – einen unehelichen Sohn von Leo.
Die Nebenfiguren des Buches sind der psychisch erkrankte, schweigende Vater Marthas, die vereinsamte Großmutter Leos und Marthas Sohn Andreas. Dieser Andreas ist es auch, der die Geschichte aufschreibt. In Prolog und Epilog wird ersichtlich, dass er Leo für seine Recherchen in den USA aufgetrieben hat, ihn befragt und ihm von seinem bereits verstorbenen Sohn erzählt hat. Dieser bleibt unberührt, ebenso wie Martha, die, obwohl inzwischen von ihrem Ehemann getrennt, Leo nicht wiedersehen will.
Ein Thema des Buches vermutlich ist der Kontrast zwischen Normalität und Abenteuer, zwischen Establishment und Neubeginn. Martha, gefangen in ihrer Ehe, entflieht sonst nur in die Welt der Bücher und erlebt mit Leo plötzlich selbst ein Abenteuer, in das sie aber mehr gesogen wird, als dass sie sich selbst dafür entscheidet, es wirkt beinahe unfreiwillig.
Leo beschäftigt der Abschied von seiner alten Welt, seiner alten Liebe, seine ungewisse Zukunft. Seine Entscheidung, Martha am Weihnachtsabend zu küssen, wirkt spontan, ungeplant, planlos. So ist es von vornherein klar, dass dies für ihn nicht von Dauer sein kann.
Von einer „Erfüllung in einer heimlichen Liebe“, wie es auf dem Klappentext heißt, ist wenig zu spüren, auch wird die tatsächliche Liebesbeziehung, als sie denn dann beginnt, kaum mehr geschildert, das Buch endet kurz darauf.
Unklar bleibt auch, warum Sulzer die erzählerische Klammer des schreibenden Sohnes Andreas wählt, außer dass dieser sich darüber auslässt, dass er sich selbst beweisen will, außer journalistischen auch schriftstellerische Qualifikationen zu haben (S. 229). Den Leser lässt die Geschichte ratlos zurück, was ist zu lernen von diesen verzweifelten Charakteren und aus dieser Liebesgeschichte, sofern es denn überhaupt eine Liebesgeschichte ist? Die Liebe wirkt ungewollt von beiden, sie leuchtet nicht, sie vergeht einfach wieder, als einziger Zeuge bleibt der uneheliche Sohn zurück und selbst dieser verstirbt an Leukämie und ist vergangen, als die Geschichte erzählt wird.
So wird vermutlich auch der Eindruck dieses Buches schnell vergehen.

Alain Claude Sulzer, Privatstunden. Suhrkamp, Zürich 2009.

Wednesday, October 26, 2011

Annie M.G. Schmidt: Otje und ihr Papa Toss

Vor einiger Zeit erreichte mich eine Postkarte aus den Niederlanden mit einer Illustration von Fiep Westendorp aus dem Buch Otje und ihr Papa Toss von Annie M.G. Schmidt. Schmidt ist so etwas wie die niederländische Astrid Lindgren und eine der beliebtesten Kinderbuchautorinnen dort. Das Buch habe ich inzwischen auf dem Dachboden wiedergefunden und noch einmal gelesen. Vorweg: Die Illustrationen von Westendorp sind wunderschön, mit viel Liebe zu den Kleinigkeiten, so dass es immer etwas zu entdecken gibt, und sie passen exakt zur Erzählung.
Die Geschichte ist einfach und steckt dennoch voller kindgerechter Abenteuer:
Otjes Papa Toss ist Koch. Leider ist er sehr jähzornig und er wirft dann schon einmal Gegenstände an die Wand oder Leuten an den Kopf. Davon kann ihn nur Otje manchmal abhalten, aber auch nicht immer. So hat Toss einen seiner Anfälle im „Kompjuterhaus“ bekommen, als er gerade seine „Papiere“, also seine Ausweise verlängern wollte. Man warf ihn hinaus – ohne die Papiere! So sind Otje und Toss stets auf der Flucht vor der Polizei und Toss findet keine neue Arbeit, nachdem er den alten Job nach einem seiner Anfälle verloren hat.
Einzige Verbündete sind die Tiere, vor allem die Vögel auf dem Land und in der Stadt, mit denen Otje stets Freundschaft schließt und die ihnen oft aus der Klemme helfen. Die Flucht führt die beiden ständig in neue brenzlige Situationen und die fehlenden Papiere bedrohen ihre Existenz: Sie verlieren ihren Campingbus und müssen sich schließlich sogar trennen, was für beide eine Katastrophe ist. Als Toss auch noch in der Psychiatrie landet, scheint das Unglück vollkommen, doch ein liebeswerter Antiquar kommt ihnen zu Hilfe und das Blatt wendet sich – bis zum Happy End, bei dem sie schließlich ihren Platz in der Welt finden.
Schmidt hat hier sehr ungewöhnliche Protagonisten erfunden, die durch ihre Andersartigkeit immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, ohne dass sie tatsächlich etwas dafür können. Dabei bleibt Otje dennoch ein recht normales Kind, mal davon abgesehen, dass sie mit Tieren spricht. Sie vollbringt keine Wunder, sie hat Angst und sie ist traurig, aber sie fasst auch Mut immer weiterzugehen mit Hilfe ihrer Freunde. 


Annie M.G. Schmidt, Otje und ihr Papa Toss. Oetinger, Hamburg 1983.
(im Original erschienen 1980 in den Niederlanden)

Tuesday, October 25, 2011

Jussi Adler Olsen: Erlösung

Nach Erbarmen und Schändung ist mit Erlösung nun endlich der dritte Band der Jussi Adler Olsen Reihe um Kommissar Carl Mørck erschienen.
Wie auch bei den Vorgängern ist der Plot ein besonders grausamer: Ein Psychopat entführt in Serie jeweils zwei Kinder und hält sie in einem Bootshaus gefangen. Da ihn die Kinder und auch ihre Eltern als Täter kennen (wenngleich auch nie seinen wahren Namen, denn er ist ein nahezu genialer Verwandlungskünstler) , tötet er nach der erfolgreichen Geldübergabe dennoch eines der beiden Kinder und setzt die Familien dem lebenslangen Druck aus, er könne jederzeit wieder zuschlagen.
Carl Mørcks (Familien-) Beziehungen sind immer noch chaotisch und ungeklärt, ihn belasten auch immer noch die Vorkommnisse, bei denen sein Kollege Hardy gelähmt worden ist. Hardy wohnt inzwischen bei Carl und diese Situation trägt nicht zu dessen Entspannung und Erleichterung bei.
Gleichzeitig erscheinen seine beiden Mitarbeiter im Dezernat Q für ungelöste Fälle auch immer rätselhafter: Wer ist Assad wirklich und Rose wird zu ihrem Alter Ego Yrsa – eine erfundene Zwillingsschwester, die es gar nicht gibt. Lose Enden, die auch in Erlösung nicht zusammengefügt werden.
Die Fäden des Falles hingegen werden mit Hilfe aller jedoch meisterlich zusammengeknüpft, die Ermittlungsschritte sind schlüssig, die Gegebenheiten, die den Beteiligten zu Hilfe kommen, nicht zu sehr vom Zufall bestimmt. Hier wird logisch gedacht, gründlich recherchiert und kombiniert, eine Oase in einer Krimilandschaft, die zu oft von Deus Ex Machina Auflösungen bestimmt wird. Dazu kommen die passenden Prisen Action und humorvolle (Selbst-) Ironie der Protagonisten, so dass sich Erlösung zu einem spannenden ganzen zusammenfügt. Zu den Stärken Jussi Adler Olsens zählt die Gestaltung eines Showdowns auf den letzten Seiten, bei dem man trotz Wissen um Täter und Auflösung mitfiebern und das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Gelungener dritter Fall, weiter bitte!

Jussi Adler Olsen, Erlösung. dtv, München 2011.

Sunday, October 16, 2011

Made in Dagenham


Made in Dagenham (2010, published in Germany under the irritating title of We want Sex - see banner on picture for explanation, the complete one said sex equality...) is a film by British director Nigel Cole (Saving Grace/Grasgeflüster, 2000).

It deals with the female Ford employees (responsible for sewing car seats) going on strike after being told that their work was in the less-skilled category so they would receive less pay. They demanded equal pay because male workers were given more money for a less skilled job. This Ford sewing machinists strike of 1968 led to a standstill in car production when they ran out of car seats. Finally the strike leaders negotiated with Barbara Castle, the Secretary of State for Employment and Productivity under Prime Minister Harold Wilson. After an immediate pay rise the Equal Pay Act was established in 1970.

Although the film invented the leading role of Rita as spokeswoman of the strikers and changed a few details of the historical events the film gives a good impression of the way women's work was regarded at the time and what an immense turmoil this strike must have caused in the men's world. I especially liked the aspects of the film that showed what additional struggle working women had to endure in their private homes, the expectations of men how women should function at home although working full hours like themselves and how slowly these things change.

I didn't know before that the laws that try to ensure equal pay in most countries of the world had their beginning in this one factory in Dagenham. It's bitter though that equal pay still isn't the reality.

Sunny Days

England September 2011

Saturday, October 15, 2011

Friday, October 14, 2011

Finding things


Tigger had been bouncing in front of them all this time, turning round every now and then and ask, 'Is this the right way?' - and now at last they came in sight of Kanga's house, and there was Christopher Robin.
Tigger rushed up to him.
'Oh, there you are, Tigger!' said Christopher Robin. 'I knew you'd be somewhere.'
'I've been finding things in the Forest,' said Tigger importantly. 'I've found a Pooh and a Piglet and an Eeyore, but I can't find any breakfast!'

Alan Alexander Milne, The house at Pooh Corner (1928)

postcrossing card by Daffydo

Wednesday, October 12, 2011

Whirls around the April moon...


This postcard from Anstasia from Ukraine reminded me of one of my favourite songs by Sting. This goes way back...

A stones's throw from Jerusalem
I walked a lonely mile in the moonlight
And though a million stars were shining
My heart was lost on a distant planet
That whirls around the April moon
Whirling in an arc of sadness

I'm lost without you
Though all the kingdoms turn to sand
And fall into the sea
I'm mad about you

Sting, Mad about you (from The Soul Cages, 1991), live in Berlin 2010 with The Royal Philharmonic Orchestra.