Der im Titel erwähnte schwarze Abt ist eine Spukgestalt, die sich in Fossaway Castle herumtreibt. Der Schlossherr Lord Chelford will nichts davon hören, ihn interessiert nur der lange verschollene Goldschatz, der auf seinem Grundstück versteckt sein soll. Sogar seine Verlobte Leslie lässt er dafür links liegen, die steht sowieso mehr auf seinen (weniger gestörten) Bruder. Wie dann auch noch die Betrügereien des Anwalts Arthur Gine auffliegen bzw. der nicht minder intrigante Angestellte von Gine in das Konstrukt passt, ist für die Kürze des Audiobooks recht kompliziert. Im ganzen Personengewusel fiel der eigentlich Ermittler, der recht spät hinzugerufen wird, gar nicht weiter auf. Am Ende stehen dann gruselige unterirdische Gänge und - natürlich - der dramatische Fund des Schatzes. Das ganze war der Zeit entsprechend recht britisch (ich musste irgendwie an Paul Temple denken), hat mich aber nicht so richtig überzeugt.
Edgar Wallace, Der schwarze Abt. Lagato 2007.

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