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Wednesday, June 21, 2017

Quint Buchholz - Zauberworte

Zauberworte ist ein von Quint Buchholz zusammengestellter Band von Wort- und Bildpaaren.
Auf der linken Seite steht das Zauberwort, das durch die Bildwahl von Buchholz illustriert, interpretiert und fortgeführt wird.
Dies ist kein Buch zum Lesen, sondern ein Buch zum Träumen und Meditieren.
Wunderschöne Bilder, die durch das dazu ausgewählte Wort zu neuen Fantasiereisen einladen.

Quint Buchholz, Zauberworte. Sanssouci, München 2016.

Friday, December 05, 2014

Les rêves

The dreams just wait to see the day...


illustration by Anne-Sophie Rutsaert
postcard sent by Francoise from France

Monday, September 15, 2014

Träumer

illustration by Polina Yakovleva, postcrossing card sent from Russia


Ja, ich bin ein Träumer...
denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung, bevor die Welt erwacht.

Oscar Wilde

Thursday, March 14, 2013

Dream


Dream and let your dreams come true...
This is a picture by illustrator and artist Mary Stripes, her real name is Mary Tarabakina.
I like the cute dandelions.
The card was sent by Darya from Ukraine.

Monday, February 11, 2013

Selige Ruhe


Wenn ich so recht niedergeschlagen,
rat- und hilflos und unglücklich bin,
so lege ich mich ruhig zu Bette,
schließe die Augen,
entferne alles
und träume
in selige Ruhe hinein. 

Saturday, February 02, 2013

Die Welt des Michael Ende

Michael Ende war einer der großen Autoren seiner Zeit, das Genre, das er wählte, die phantastische Literatur, führte dazu, dass er nicht von vielen als solcher erkannt wurde.
Die Welt des Michael Ende (Steinbach Sprechende Bücher 2009) ist eine Zusammenstellung von Interviews und gelesenen Texten, die aufzeigen, wie vielfältig und zum Teil tiefgründig philosophisch sein Werk war. In dem Interview versucht Ende aufzuzeigen, welchen Wert Literatur für eine Gesellschaft haben kann. Er spricht dabei von der Art und Weise, wie wir Wirklichkeit wahrnehmen und welche Konzepte dieser Wahrnehmung zugrunde liegen. Literatur und die Phantasie des Menschen kann diese Wahrnehmung verändern und damit auch die Wiirklichkeit verändern.
Faszinierend finde ich auch seine Äußerungen des therapeutischen Aspekts von Literatur, er nimmt dabei Bezug zur klassischen Katharsis-Lehre von Aristoteles - die Emotionen, die das Lesen bei uns auslösen, sind real und bewirken, dass sich in uns etwas verändert, auflöst, verschiebt. Jeder, der einmal von einem Roman tief berührt wurde, kann das bestätigen.
Die zwei CDs sind sehr hörenswert, man erfährt viel über den Autor und hat hinterher eine bessere Vorstellung von der Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit seines Schaffens.

Hier noch ein sehr sehenswerter, leider sehr kurzer Beitrag vom SWR zu Michael Endes Biographie, Werk und Philosophie, Autoren erzählen - Michael Ende: 


Tuesday, January 15, 2013

Florida

Robin got me daydreaming with her card: 
"Wouldn't it be great 
to be sitting there 
reading a favorite book?" 
Oh, yes it would! 

Friday, January 04, 2013

Gaukler


Natürlich kann man sich den Schöpfer des Universums als einen Gaukler denken. Alles verrücktes Spiel, Ausdruck beginnender Müdigkeit. Nur manchmal, wenn wir am Abend, einer Gewohnheit folgend, uns auf einer Wiese versammeln, um die Nacht still zu begrüßen, sind wir vor Staunen sprachlos: Um uns zu foppen, zeigt er uns Proben seines großen Talents.

Quint Buchholz/Michael Krüger, Keiner weiß es besser als der Mond. Hanser, München 2001, S.22/23.

Thursday, November 01, 2012

Das Mondlicht fangen

Obwohl im Meer keine Fische mehr leben,
fährt der Fischer bei Vollmond hinaus.
Ich darf ihn manchmal begleiten.
Früher war er Kapitän bei der Marine,
"vier Sterne auf jeder Schulter,
wenn du weißt, was das heißt".
Er kennt jede Welle zwischen Afrika
und hier, jede Schaumkrone, jeden Seestern.
Wir fahren an die Stelle, wo wir
am besten das Mondlicht fangen können
mit unserem Käscher. Einen Eimer voll,
das langt, gegen sieben sind wir dann
wieder zurück mit unserer Beute
und können erzählen.
 Quint Buchholz/Michael Krüger, Keiner weiß es besser als der Mond. Hanser, München 2001.

Wednesday, October 31, 2012

Der Himmel dichtet

Manche Dichter sitzen am Schreibtisch
und suchen Reime für die Nacht,
finden sie einen, ist es vollbracht.
Wir fahren nachts im Boot über den See
und lassen den Himmel dichten. 

Quint Buchholz/Michael Krüger, Keiner weiß es besser als der Mond. Hanser, München 2001.

Thursday, September 20, 2012

Malaysian Dream

Fleecy cirrus clouds against a cobalt sky
overlooking the sapphire waters of Perhentian Island
which is 20km off the coast of Terengganu State.

Sunday, June 17, 2012

Friday, June 15, 2012

Marie-Laure Vareilles



Today this beautiful art card arrived from Finland. It was sent by Arja in Oulu.

The artist is Marie-Laure Vareilles (or Maïlo) from France and the title is "Le Retour".

She calls her work poetic montages.

They make you want to escape into your very own dream worlds.
La pinasse de Ségou
La Porte des Cieux
   

Sunday, April 15, 2012

Hilde Domin: Nicht müde werden


Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

Hilde Domin
(1909-2006)


Wednesday, April 11, 2012

Doonited

A project I recently found:

"Doonited is about people inspiring each other to a sustainable lifestyle by acting responsible towards others, towards themselves and towards our planet. It is a global movement for everybody to join and enjoy."


Monday, January 23, 2012

Nachtrag zu "Glück"

Nicht hinaussehen.
Nicht fragen.
Nicht denken.
Sein.

Mein Glück, ein Universum, ganz für sich. Nur ein Innen, kein Außen.
Keine Grenzen, Grenzenlosigkeit, einfach, weil ich die Grenzen nicht sehe, sehen kann, sehen will.
Sich genügen, in Freude existieren.
Sein.

Ach, könnte es so einfach sein.
Das wäre Glück.
So steht es da - und der Konjunktiv lässt die innere Grenzenlosigkeit zerplatzen, sie bekommt einen Sprung, es fehlt eine Ecke wie bei dem Goldfischglas. Und doch... Nicht mehr weiterblicken, immer nur bei sich sein, kann das wirklich Glück sein? Ein Traum? Eine Illusion? Ist das wahr, wahrhaftig? Und dieser Sprung, kann das nicht der Sprung in einer noch weitere Welt, in noch mehr Glück sein?
Aufbruch in neue Welten, zu neuem Glück.
Wir haben keine Wahl...
"Denn das Leben ist wie ein reißender Fluss
der mich weitertreibt, der nie stehenbleibt.
Und erreich ich ein Ufer komm ich doch nur zum Schluss -
dass ich weitergehen muss."
(aus: Reinhard Mey, Abschied, vom Album Freundliche Gesichter, 1987)