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Tuesday, August 03, 2021

Timo Parvela - Ella in der Schule

Timo Parvelas Ella-Serie ist in Finnland bekannt und beliebt. Der Autor hält sich nicht lange aufhalten mit Einleitungen und Vorstellungen der Charaktere. Man stürzt sofort hinein ins Geschehen in Ellas Klassenzimmer:

Mein Name ist Ella. Ich gehe in die erste Klasse. Meine Klasse ist nett, und unser Lehrer ist auch nett. Oder eigentlich war er nett, denn unser Lehrer ist nicht mehr so wie früher.

Und dann entspinnt sich eine wilde, vielleicht nicht ganz realistische Geschichte, um eine Erpressung des genannten Lehrers, der sich angesichts seiner sehr fantasievollen Klasse oft nicht zwischen Verzweiflung und lautem Lachen entscheiden kann. Die Charaktere in Ellas Klasse sind normale Mädchen und Jungen, mal mutig, mal ängstlich, mal clever und mal begriffsstutzig. Die Geschichten (nach der Erpressung folgt noch ein chaotisches Krippenspiel und ein abenteuerlicher Klassenausflug) sind in einfacher Sprache, aber sehr humorvoll erzählt. Ellas Erzählung folgt der Kinderperspektive, die Situationskomik allein sorgt für viele laute Lacher, aber auch als Erwachsener kann man unter der Oberfläche noch einiges zum Schmunzeln finden. Natürlich wird eine überaus heile Welt geschildert, die Elternhäuser und andere Probleme kommen gar nicht zur Sprache, weil nur von der Schule erzählt wird, aber wie selbstverständlich hält die Klasse zusammen, die Kinder helfen einander (auch wenn sie sich mal beschimpfen und streiten) und sie gehen gern zur Schule. Letzteres eine Prämisse, die ich für ein Buch für die Altersstufe für eine gute Idee halte. Ich mochte Parvelas Erzählstil und habe mich gut amüsiert. 

Timo Parvela, Ella in der Schule. Hanser, München 2013.

Saturday, April 04, 2020

N.H. Kleinbaum - Der Club der toten Dichter

Gather ye rosebuds while ye may,
Old Time is still a-flying;
And this same flower that smiles today,
Tomorrow will be dying. 

 Robert Herrick (1591–1674)




Dem Buch ist klar anzumerken, dass es von der Autorin N.H. Kleinbaum als "Buch zum Film" auf der Basis der Drehbuchs verfasst wurde. Die Geschichte von dem ungewöhnlichen Englischlehrer Keating, der in seinen Schülern einer konservativen Eliteschule die Liebe zur Literatur und vor allem zum Leben weckt, war 1990 und ist auch heute noch sehr ergreifend, im Film wird Keating meisterlich von Robin Williams gespielt und der junge Ethan Hawkes ist einer der Schüler.

Der Roman geht an keiner Stelle über die Geschichte des Films hinaus, keine der Figuren wird weiter ausgeleuchtet und es werden keine zusätzlichen Erzählstränge erschaffen. Deswegen ist die Geschichte zwar nicht weniger anrührend, aber aus der literarischen Sicht heraus kann man das Buch getrost im Regal lassen und statt dessen noch einmal den Film ansehen,

N.H. Kleinbaum, Der Club der toten Dichter. Bastei 1998.




Thursday, April 19, 2018

Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit

Michael Winterhoff fasst in Die Wiederentdeckung der Kindheit die Beobachtungen, die er im Alltag und vor allem in seiner Bonner Praxis seit den 90er Jahren bis heute gemacht hat, zusammen. Auch wenn es bereits in seinen vorangegangen Büchern (z.B. Lasst Kinder wieder Kinder sein) deutlich wurde, wie problematisch die gesellschaftliche Situation ist, wenn Kinder und Eltern sich in Beziehungsstörungen befinden, so spannt dieses Buch noch einen weiteren Bogen.

Er weist eingangs darauf hin, dass Gewöhnung Menschen dazu bringt, Dinge im Laufe der Zeit anders wahrzunehmen und zu bewerten als dies bei der ersten Konfrontation der Fall ist. Er vergleicht Situationen und gesellschaftliche Reaktionen am Beispiel zweier fiktiver Kinderpaare, die er Alex und Alexa bzw. Luis und Luisa nennt. Das eine Paar positioniert er mit ihren Erlebnissen im Jahr 1990, das andere in vergleichbaren Situationen im Jahr 2017. Er schildert eindrücklich, wie groß die Unterschiede in den Beziehungs- und Reaktionsmodi sind, weil sich Eltern in symbiotischen Beziehungsmustern mit ihren Kindern befinden. Sie nehmen Kinder nicht mehr als Kinder, sondern als kleine Erwachsene wahr, die viel zu früh Entscheidungen, Verantwortlichkeiten und Problemen ausgesetzt werden, denen sie vom Entwicklungsstatus nicht gewachsen sind. Gleichzeitig bieten ihnen die Erziehenden keine klaren Grenzen und Orientierungsmöglichkeiten mehr, was dazu führt, dass die Psyche auf der Stufe eines 10-16 Monate alten Kindes zurückbleibt. Es lernt nicht zu unterscheiden zwischen Mensch und Gegenstand, d.h. zwischen steuerbarem und nicht steuerbarem "Ding". Es erfährt weiterhin, dass sich auch Menschen steuern lassen, besonders die Eltern, da es alles bekommt, was es möchte. So versuchen sie durchgehend Menschen zu steuern und handeln dabei rein lustbetont. Dabei ist angepasstes Verhalten zum Teil möglich, oft aber fallen diese Kinder durch ständiges Nachfragen, Unruhe oder andere Formen von Sabotage auf.
Winterhoff schildert eindringlich, dass es diesen Kindern/Jugendlichen/jungen Erwachsenen schier unmöglich ist, ein erfülltes Leben zu führen, weil sie auf allen Ebenen durch ihre unterentwickelte Psyche gehemmt werden. Sie können schlecht lernen, sind nicht anstrengungsbereit, haben verzerrte Wahrnehmungen von sich und der Welt und können wegen ihrer mangelnden Empathie kaum tragende Bindungen/Freundschaften aufbauen. Oft sind sie freudlos, obwohl sie oft in Familiensituationen leben, in denen ihnen alles prompt geboten wird, was sie möchten.
Auch die Erziehenden leiden in der Symbiose, sie fühlen sich getrieben, rastlos, und verzweifeln oft darüber, dass das Kind, das doch alles bekommt, was es braucht, zum Beispiel im schulischen Rahmen versagt. Sie empfinden dies als einen Körperteil, der nicht funktioniert.
Außerdem stellt er einen Bezug her zu der massiven Digitalisierung der Gesellschaft und damit der Familien. Einen ersten Anstieg der beziehungsgestörten Eltern sieht er Mitte/Ende der 90er Jahre (Einzug des Internets), einen weiteren ab 2007, als das Smartphone seinen Siegeszug antrat. Eindringlich beschreibt er geradezu absurde Familiensituationen, in denen digital aneinander vorbeigelebt wird - für die aber jeder von uns eigene Beispiele finden kann, sei es durch Beobachtung oder in der eigenen Unzulänglichkeit "abzuschalten".
Besonders interessant war sein Exkurs in die Schulwelt, in aller Kürze: Kompetenzorientierung und offene Unterrichtsformen unterstützen das lustgesteuerte Verhalten der psychisch unterentwickelten Kinder weiter und festigen ihr Weltbild, dass auch Lehrer sich steuern lassen und für sie persönlich keine Grenzen und Strukturen gelten.

Winterhoffs Buch ist ein höchst beunruhigender Überblick über die bestehende Situation, jede Lehrkraft kennt die von ihm beschriebenen Kinder Luis und Luisa und kann unzählige Beispiele nennen. Die vom Autor genannten Zahlen schockieren, sind aber vielleicht nicht unrealistisch.
Einmal mehr ist es aber schwer auszuhalten, dass Winterhoff nicht klarer formuliert, wie der Ausweg aus der Misere aussehen kann. Wie kann man als Lehrkraft auflösen, wenn Eltern sich in einer Beziehungsstörung, im falschen Denkmuster, in der Symbiose,... befinden, und damit die Entwicklung des Kindes verhindern? "Die klare Kante bieten" allein wird schwerlich alles richten...
So erkennt man das Problem zwar erschreckend deutlich, bleibt aber dennoch gewissermaßen hilflos zurück.

Michael Winterhoff, Die Wiederentdeckung der Kindheit. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2017.

Sunday, December 14, 2014

Sätze für die Ewigkeit


Newspaper clipping at a friend's home. Hear all of them regularly (except for the one with the coffee beccause we have a machine for that). So typical.

Saturday, June 21, 2014

Jesper Juul - Aggression

Irgendwie sitzt mir Jesper Juuls Buch Aggression quer im Kopf. Vieles von dem, was er beschreibt und sagt, kann ich nachvollziehen. Aggression ist deutlich zu unterscheiden von Gewalt, Aggression ist Ausdruck von einem Mangel oder einem Problem, Aggression kann notwendig sein auf dem Weg zur persönlichen Entwicklung, vor allem bei Kindern, die ihren Emotionen und Bedürfnissen in gewisser Weise elementar ausgeliefert sind. So ist sie oft Symptom für etwas anderes, und man sollte dem Kind empathisch begegnen, um zum eigentlich Kern des Problems vorzudringen und etwas zu verändern. Reine Symptombekämpfung, also das Verbot von Aggression, ist nicht zielführend.
Die Tabuisierung eines Gefühls, dass doch zur elementaren Gefühlspalettte gehört, hat negative Auswirkung auf das Selbstwertgefühl und behindert Kinder dabei, einen sinnvollen Umgang mit Aggression zu erlernen.
Juul sieht vor allem in staatlichen Institutionen wie Kindertagesstätten und Schulen eine stark moralischen Negierung von Aggression - sie wird schlicht verboten und unterdrückt. Darüber hinaus kritisiert er energisch den Umgang der Erzieher und Lehrer mit dem Problem und stellt diese als roboterhafte Maschinen in einem schlechten System dar. Empathie komme nicht vor, auf die Kinder und ihre Emotionen werde nicht ausreichend eingegangen, sodass die Kinder auch nicht lernen könnten.
Ich kann einen Teil seiner Kritik nachvollziehen: Natürlich wird aggressives Verhalten unterdrückt, natürlich werden Strafen und/oder scharfe Worte gefunden, wenn sich ein Kind aggressiv oder sogar gewalttätig zeigt. Und ja, dies mag in manchen Fällen auch eine Aggression oder Gewalt darstellen.
Verwehren möchte ich mich aber dagegen, dass Pädagogen sich grundsätzlich nicht bemühen, auch aggressiveb Kinder in empathischer Weise zu begegnen und nach den Gründen dieses Verhaltens zu suchen. Das mag in vielen Unterrichtsbegegenheiten nicht geschehen, das ist dem Alltag und dem notwendigen Ablauf von Unterricht geschuldet. Aber ist Lehrerarbeit, wie ich sie verstehe, immer Beziehungsarbeit, die auch von einem Großteil als solche wahrgenommen wird. Jeweils entsprechend den persönlichen Möglichkeiten der Lehrenden. Juul nimmt eine sehr therapeutische Perpektive ein, vergisst dabei aber, dass die Ausbildung der Erzieher und Lehrer einen solchen Bereich gar nicht umfasst. Natürlich, um empathisch zu handeln und auf ein Kind offen zuzugehen, brauche ich keine therapeutische Ausbildung. Aber die Momente, in denen Aggression offen ausbricht, bedeuten auch für Pädogogen eine Erhöhung des Stresspegels und nicht immer und jeder ist in diesem Bereich gleichermaßen belastbar. Ein professionellerer Umgang wäre wünschenswert, den wünsche ich mir für jede und jeden in diesem Beruf, aber der fällt auch nicht vom Himmel.
So ist es gut und richtig, dass Juul auf die Problematik in deutlicher und klarer Form aufmerksam macht - eine einfache und praktikable Lösung, vor allem vor den Paradigmenwechsel, der dafür in allen Pädagogenköpfen und Elternköpfen vonstatten gehen müsste, hat er leider nicht. Aber ich nehme einige wertvolle Denkanstöße mit und werde vielleicht anders hinschauen bei aggressivem Verhalten.

Jesper Juul, Aggression. Warum sie für uns und unsere Kinder notwendig ist. Argon 2013.

Monday, January 07, 2013

Holiday results


"Holiday" work results.
Happy to hand them back and get the space back today.

Friday, October 19, 2012

Frau Freitag - Voll streng, Frau Freitag

Nach Chill mal, Frau Freitag ist Voll streng, Frau Freitag das zweite Buch der Lehrerin mit dem erfolgreichen Blog. Ihre Geschichten drehen sich größtenteils um das letzte Schuljahr ihrer 10. Klasse (Integrierte Sekundarschule Berlin-Neukölln), sie sind kurz und kurzweilig, mal ernst und mal albern. Die Lehrerpersönlichkeit von Frau Freitag klingt in allen Geschichten mit, sie ist mir sympathisch und so manches Mal nickt man, erkennt sich und die Situationen des Schulalltags wieder.
„Was ist das für ein komischer Beruf, die Verantwortung für 28 Teenager und ihr Leben zu haben? Wie fühlen sich denn Menschen in anderen Berufen? Fühlen sich die Leute im Jobcenter auch so verantwortlich, wenn sie jemanden in einer Maßnahme schicken und der da nicht ankommt? Ärgern sich Ärzte darüber, wenn der Patient mit chronischem Lungenleiden nicht mit dem Rauchen aufhört? Kann der Finanzminister nachts nicht schlafen  weil Deutschland so viele Schulden macht?“
Ja, der Beruf ist anders. Und direkt danach:
„Hilft Supervision?“ (S.56f.)
Der Spagat zwischen den Beruf als Berufung wahrzunehmen und dennoch gesund zu bleiben. Ja.
Allgemein zum Buch gesprochen: Nette, sprachlich schlichte und etwas seichte Unterhaltung, gewisse Affinität zum Thema sollte gegeben sein.

Frau Freitag, Voll streng, Frau Freitag – Neues aus dem Schulalltag. Ullstein, Berlin 2012.

Tuesday, February 07, 2012

Bastian Bielendorfer - Lehrerkind

Vielleicht irgendwie logisch, dass ich dieses Buch geschenkt bekam. 
Bastian Bielendorfer, geboren 1984 in Gelsenkirchen, schreibt mit Mitte 20 seine Autobiographie über seine schwere Kindheit als Lehrerkind.
Zugegeben, Lehrerkind zu sein, ist vielleicht nicht immer leicht, Lehrer sind schon eine besondere und manchmal sehr anstrengende Sorte Leute. Bielendorfer beschreibt mit ironischem Ton seine eigenen Unzulänglichkeiten (davon sind scheinbar reichlich vorhanden) und vor allem die seiner Erziehungsberechtigten. Die der Letzteren grenzen an seelische Grausamkeiten, wenn sie sich denn in der Form zugetragen haben, wie "Basti" sie beschreibt. Einiges ist  überzogen dargestellt (okay, schriftstellerische Freiheit), aber wirkt dadurch nur noch unglaubwürdig. Ein Vater, der seinen Sohn in Unterwäsche zur Schule schickt für einen Aprilscherz? Scrabble hat BB jedenfalls nie ersthaft gespielt, oder aber er hat die Regeln absichtlich falsch dargestellt?! 
Der Tonfall des Buches ist extrem umgangssprachlich (einige Rezensenten zählten sogar die banalen Vergleiche und Fäkalausdrücke und kamen auf extrem hohe Werte...) und oberflächlich. Gedanken und Geschichten werden angerissen, aber nicht zuende gebracht. Beweggründe für seine Entscheidung, allen schlimmen Lehrererfahrungen zum Trotz selbst Lehramt zu studieren, liefert Bastian Bielendorfer nicht. Und wer je nur ein bisschen Lehrerausbildung von innen gesehen hat (unabhängig davon, wie schlecht sie meistens ist), der weiß, dass die von ihm geschilderte fehlgeschlagene erste Unterrichtsstunde ein Totalausfall ist und seine eigene Unfähigkeit darstellt. Was Lehrersein tatsächlich bedeutet, begreift er nicht einmal ansatzweise, sondern bedient nur absolute Vorurteile, vor allem in den eingeschobenen Lehrerklassifizierungen.
Dieses Buch war weder witzig, noch brachte es Erkenntnisse darüber, was es bedeutet, Lehrerkind zu sein. Vielmehr hegt man den Verdacht, BB wolle mit seinen Eltern abrechnen, bzw. wusste nach dem Studiumsabbruch einfach nichts Besseres mit sich anzufangen, als ein Buch über sein Versagen zu schreiben.
Zeitverschwendung - bitte nicht lesen oder verschenken!

Bastian Bielendorfer, Lehrerkind. Lebenslänglich Pausenhof. Piper, München 2011.
Bastian Bielendorfer beantwortet fünf Fragen vom Piper Verlag


PS.: Ich mag diesem Post nicht einmal den Tag "Literarisches" geben...

Monday, November 07, 2011

Vorlesetag

Am 18. November ist es wieder soweit: Tausende Menschen lesen anderen an allen denkbaren Orten vor. Mitmachen beim Vorlesetag!

Wednesday, October 05, 2011

Sunday, September 04, 2011

WDR Feature: Der geborene Lehrer

Viele wahre Dinge über den Lehrerberuf, die Karl-Heinz Heinemann in seinem Feature Der geborene Lehrer - Handwerk oder Charisma? zusammengetragen hat. Es kommen Lehrer, Direktoren, Fortbilder und Schüler zu Wort, die tatsächlichen Schwierigkeiten der Praxis und die Schwächen der Ausbildung werden deutlich. Die ersten Ansätze zur Lösung dieser Probleme wirken dennoch noch wie der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.

zum Beitrag bei WDR5


Monday, December 20, 2010

Volker Pispers: Lehrer

Zwar schon etwas älter, dennoch wunderbare und (erschreckend) treffende Zusammenfassung des Status Quo.
Ein Drittel Vollidioten ist eine günstige Schätzung... :)
Dreimal soviel Lehrer, vernünftig ausgebildet mit vernünftigen Arbeitsbedingungen...

Doch wo? Doch wann? Doch wovon?

Volker Pispers, Bis neulich.... Live in Berlin 2004.

Wednesday, February 17, 2010

Speeding up

"Within a single generation, digital media and the World Wide Web have transformed virtually every aspect of modern culture, from the way we learn and work to the ways in which we socialize and even conduct war. But is the technology moving faster than we can adapt to it? And is our 24/7 wired world causing us to lose as much as we've gained?"

This is a quote from the introduction to a Frontline series. Frontline is an American documentaries programme (PBS) which offers several of their documentaries online. One of them is "Digital Nation - Life on the Virtual Frontier" which I highly recommend to watch. One of its chapters focuses on multitasking, another one on education, very interesting. It's definitely worth the 90 minutes.
Just to think about:
"The world has sped up in a lot of ways but education hasn't."

Tuesday, November 21, 2006