Mind Control ist der deutsche Titel des dritten und letzten Stephen King Romans mit Bill Hodges. In Band 1
Mr. Mercedes rast
Brady Hartsfield mit dem genannten Fahrzeug in eine Menschenmenge. Der Fall wird erst verspätet gelöst, als Brady den ehemaligen Detective Hodges herausfordert. Hartsfield landet mit Hirnschäden in einer Klinik für Neurotraumatologie. In Band 2 Finderlohn geht es maßgeblich um einen anderen Fall, aber Hodges kann es nur schlecht ertragen, dass Hartsfield noch lebt und nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann. Doch es wird schon angedeutet, was in Mind Control schließlich sein Finale findet: Hartsfield ist doch noch bei Verstand und hat telepathische und telekinetische Fähigkeiten. Hier verlässt King nun auch das bis dahin realistische Krimisetting und driftet ins Fantastische. Denn Hartsfield kontrolliert schließlich nicht nur die Gedanken von den ihn umgebenden Menschen, sondern findet auch Wege, seinem liebsten Hobby, dem Morden, nachzugehen...
Erstaunlicherweise nimmt man den Wechsel des Genres einfach hin, folgt dem Autor und den liebgewonnenen Charakteren auf der wilden Gedankenreise. Nicht alles ist plausibel, das meiste nur schwer vorstellbar, aber es funktioniert irgendwie doch, während man sich mit Hodges, Holly Gibney und Jerome auf die Jagd macht, um das Böse endgültig zu besiegen. Wie das alles für Hodges enden wird, weiß man schon recht früh im Roman, aber das bleibt erträglich, wenn man weiß, dass King Holly Gibney als Protagonistin weiterer Bücher am Leben lässt.
Stephen King, Mind Control. Random House Audio 2016.
No comments:
Post a Comment