Ähnlich wie beim ersten Band gibt es sehr unterhaltsame Passagen, die geprägt sind von den interessanten Eigenschaften und Talenten der Kinder und ihren witzigen Dialogen, während Arthur und Linus wohlwollend und tolerant auf sie schauen. Die Bedrohung durch die Behörde bleibt abstrakt, da unklar ist, was diese eigentlich mit den Kindern anfangen will, sollte es ihr gelingen, sie von der Insel fortzuschaffen. Die Maßnahmen scheinen schlichtweg überzogen und ein wenig zu böse, da die Beweggründe und die Historie fehlen. Die Botschaft von Toleranz, Akzeptanz und Freundschaft hingegen wird überdeutlich gezeichnet (wieder ein bisschen süßlich stellenweise) und es ist ergreifend, wie die Haltung der Inselbewohner auch immer mehr den auf dem Festland gelegenen Ort Fuß fasst und so eine Oase für magische und nicht-magische Menschen entsteht. Um es mit dem Emily Dickinson Zitat zu sagen, das Arthur diverse Male im Roman anbringt:
"Hope is the thing with feathers..."
T.J. Klune, Jenseits des Ozeans. Random House Audio 2024.

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