So weit, so gut. Dann findet der Memory Man irgendwie hier einen Hinweis und dort einen Hinweis und dann klickt wieder eine Erinnerung puzzlestückartig an die richtige Stelle. Währenddessen stehen Polizei und FBI und dann auch noch eine zufällig herbeigelaufene Journalistin daneben, sehen und finden nix. Im Prinzip laufen ihm alle hinterher, es ist fast ein bisschen zum Fremdschämen. Das alles wäre vielleicht okay, wenn nicht auch noch die Motive und der Modus Operandi der Täter so unglaubhaft wären. Zugegeben, viele Psychothriller haben einen unglaubwürdigen Plot und Täter, die unfassbar schräge Motive und Denkweisen haben. Sonst wären sie vermutlich keine Serienmörder. Aber hier? Symbolhafte Rachemorde? Und dieser Showdown? Meh.
Prinzipiell finde ich Amos Decker als Protagonisten nicht uninteressant, aber der Rest des Buches lässt einiges zu wünschen übrig. Die Lesung von Dietmar Wunder allerdings nicht, die hat mich bis zum Ende durchhalten lassen.
David Baldacci, Memory Man. Random House Audio 2015.

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