Nikolay Buschik, Kupala Morning (2002),
central part of the triptych "With a Thought about the Motherland"
central part of the triptych "With a Thought about the Motherland"
postcrossing card sent by Alesya from Belarus
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Ukrainian artist Tatiana Yablonskaya (1917-2005): Grain, 1945
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Alphonse Mucha "Moravian Teachers' Choir", Prague 1911,
sent from Florida, USA |
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| James Island, Washington Coast, USA |
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| water card sent from Finland |
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| another card from Finland, sent by a couple |
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| lovely B&W + red card - it took some detours apparently and travelled 106 days from Switzerland |
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| Uladzimir Prakaptsou "Early May Morning", 1996-2012, sent from Belarus |
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| sent from China - no idea, what the text is about! |
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| Winnie-the-Pooh from a Russian cartoon series |
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| cute Easter card from the Netherlands |
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| Slovakian card showing a part of a bridge over the Danube in Bratislava |
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| Chicago skyline, USA |
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| sepia B&W sent from Belarus |
Reinhard Mey - Der Bär
Er lebte in den Wäldern und lebte frei und allein,
Sein Reich ging von den Hügeln bis tief ins Land hinein.
Vom Bach bis an die Ufer seines Flusses und von da
Hinab bis in die Täler, soweit sein Auge sah.
Er kannte jede Höhle und fast jeden Blaubeerstrauch,
Die Lieblingsplätze der Forellen selbstverständlich auch.
Und abends liebte er es sehr, im hohen Gras zu stehn,
An einen Fels gelehnt zu denken, und ins Land hinauszusehen.
So stand der Bär auch an jenem Nachmittag aus dem Fels,
Recht deutlich spürte er den Herbstwind schon in seinem Pelz.
Am Himmel sah er Wildgänse in Scharen südwärts ziehn,
Er gähnte oft, und er war müd‘, und es fröstelte ihn.
Er trottete zu seiner Lieblingshöhle durch das Laub,
Verscharrte noch den Eingang hinter sich und sprach: „Ich glaub‘
Es riecht nach Schnee“, während er letzte Vorkehrungen traf.
Legte sich auf sein Lager und begann den Winterschlaf.
Er sollte recht behalten, es begann noch nachts zu schnei‘n.
Der Winter zog in seinen Wald, der Boden fror zu Stein.
Ein eis‘ger Wind sang in den klaren Nächten im Geäst.
Dem Bär‘n in seinem Unterschlupf war warm, und er schlief fest. [...]