Adsuesce etiam iis, quae fieri posse desperas.
Übe dich auch in den Dingen, an denen du verzweifelst.
Marc Aurel (121-180), Selbstbetrachtungen XII, 6.
Sunday, January 31, 2010
Friday, January 22, 2010
Wednesday, January 20, 2010
The story of who I am
All of these lines across my face
Tell you the story of who I am
So many stories of where I've been
And how I got to where I am
But these stories don't mean anything
When you've got no one to tell them to
It's true...
I was made for you
I climbed across the mountain tops
Swam all across the ocean blue
I crossed all the lines and I broke all the rules
But baby I broke them all for you
Because even when I was flat broke
You made me feel like a million bucks
Yeah you do and
I was made for you
You see the smile that's on my mouth
Is hiding the words that don't come out
And all of my friends who think that I'm blessed
They don't know my head is a mess
No, they don't know who I really am
And they don't know what I've been through
like you do
And I was made for you...
Brandi Carlile, The Story (from The Story, 2007)
Watch Brandi Carlile sing...
Tell you the story of who I am
So many stories of where I've been
And how I got to where I am
But these stories don't mean anything
When you've got no one to tell them to
It's true...
I was made for you
I climbed across the mountain tops
Swam all across the ocean blue
I crossed all the lines and I broke all the rules
But baby I broke them all for you
Because even when I was flat broke
You made me feel like a million bucks
Yeah you do and
I was made for you
You see the smile that's on my mouth
Is hiding the words that don't come out
And all of my friends who think that I'm blessed
They don't know my head is a mess
No, they don't know who I really am
And they don't know what I've been through
like you do
And I was made for you...
Brandi Carlile, The Story (from The Story, 2007)
Watch Brandi Carlile sing...
Saturday, January 16, 2010
You have mail!
Wie mir postcrossing so lange verborgen bleiben konnte, ist mir ein Rätsel.
Mit einer Leidenschaft für das Sammeln von Postkarten (und Briefpapier) und das Schreiben komme ich nun aber nicht mehr darum herum. Meine ersten drei Karten schicke ich heute los nach Beijing (China), Schiedam (Niederlande) und in die Nähe von Boston (USA). Spannend.
Thursday, January 14, 2010
Saturday, January 09, 2010
Explore and dream...
Twenty years from now
you will be more disappointed by the things
that you didn't do
than by the ones you did do.
So throw off the bowlines.
Sail away from the safe harbor.
Catch the trade winds in your sails.
Explore.
Dream.
Mark Twain (1835-1910)
Erich Kästner: Sachliche Romanze
Sachliche Romanze
Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.
Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.
Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
Yrsa Sigurdardottir - Das letzte Ritual
Bei Island-Krimi denkt man Arnaldur Indridason und an seinen Erlendur. Aber auf der Insel gibt es noch mehr Autoren. Yrsa Sigurdardottir hat inzwischen auch schon bereits vier Kriminalromane um die Anwältin Dóra Guðmundsdóttir veröffentlicht. Das letzte Ritual ist das erste der Reihe. Sie wird von der Familie eines ermordeten deutschen Studenten beauftragt dessen wahren Mörder zu ermitteln und begegnet dabei der Geschichte Islands, der Hexenverfolgung und magischen Ritualen.An manchen Stellen wirkt die Geschichte etwas konstruiert und der Fortgang der Ermittlungen fällt der Protagonistin manchmal ohne ihr eigenes Zutun in den Schoß, aber Dora ist sympathisch und irgendwie wohl auch isländisch.
Unterhaltsame, leichte Lektüre.
Yrsa Sigurdardottir, Das letzte Ritual, Fischer, Frankfurt am Main 2006.
Rezension bei krimi-couch.de
Tuesday, January 05, 2010
Entschleunigung
Ich habe den letzten James Bond Film damals gehasst. Nicht wegen seiner nichtsnützigen Story, nicht wegen dem nur schwer zu ertagenden, leidenden Protagonisten, nicht wegen der elendigen unterschwelligen Werbung für elendige Statussymbolprodukte.
Er war mir zu schnell. Ich könnte zur Story jetzt eigentlich nichts mehr sagen. Ich habe keine Ahnung, worum es ging, ich konnte zwischendurch noch nicht einmal mehr sagen, welche Personen sich gerade wo befanden und was sie taten. Sekundenschnitte. Zack, zack, zack.
Erzähltempo 220.
Im letzten Jahr hat mich oft die Frage beschäftigt, warum sich das Leben manchmal auch so anfühlt. Erzähltempo 220. Überforderung. Physisch, psychisch, sozial, arbeitstechnisch...
Zweimal bin ich in den letzten Tagen darauf gestoßen und es macht mich noch nachdenklicher, als ich sowieso schon bin.
In der Zeit stand ein Artikel über die Die Wiederentdeckung der Muße, der Geist braucht Pausen, um wirklich gut arbeiten zu können.
Raventhird schreibt in seinem Blog über Analogik und darüber, wie anstrengend Twitter, Facebook und die ganze Blogosphäre sein können.
Ich will nicht den ollen Buchtitel Die Entdeckung der Langsamkeit wieder hervorkramen, aber ich glaube dennoch, dass uns etwas Entschleunigung gut tun könnte.
Friday, January 01, 2010
Irene Dische: Großmama packt aus
Irene Dische lässt ihre Großmutter aus dem Grab heraus die Familiengeschichte ihrer eigenen Familie erzählen. Dabei werden jüdisch-katholische Religionskonflikte, Auswanderergeschichte, der Wandel der Geschlechterrollen im Verlauf der drei Generationen, Mutter-Tochter-Beziehungen und vieles mehr thematisiert. Erzählt wird abwechslungsreich, teils mit konservativen, egomanischem Blick auf das Geschehen, teils erfrischend selbstironisch.Unterhaltsam.
Irene Dische, Großmama packt aus. dtv, München 2008.
Rezensionen bei...
wortgestoeber.de
zeit.de
perlentaucher.de
Der Leser
"Der Leser sucht in einem Buch immer sich selbst. Wie er leben wollte, aber nicht gelebt hat. Wie er denkt, dass er ist, aber niemand merkt es. Oder wie er meint, dass es war und nun genau so auf dem Papier steht. Da ist die an einer großen unerfüllten Liebe zerbrochene, geschundene Seele. Und da ist einer, der sich die Welt zu Untertan machen würde. Es aber nicht kann. Eine Frau auf der Flucht vor dem bestialischen Mann. Die Gattin des Reichen, die sich auf einen Fischer wirft und ihm das Salz von der Haut leckt. Die große Lovestory, die man nicht erleben durfte, aber innerlich immer bereithielt. Reichtum, in dem man gerne leben würde...
Na gut, ist ja in Ordnung so."
Janosch, Wörterbuch der Lebenskunst-Griffe, Goldmann, München 2000, S. 53f.
Na gut, ist ja in Ordnung so."
Janosch, Wörterbuch der Lebenskunst-Griffe, Goldmann, München 2000, S. 53f.
Saturday, December 26, 2009
Das vierte Glas

"Der Wein ist eines der wenigen Gnadenmittel einer unbekannten Macht. Durch ihn kann der armselige Mensch kleinere Höhen erreichen, die ihm sonst nicht erreichbar sind, nur muss er nach dem dritten Glas aufhören. Daran scheitert er aber mit Sicherheit, weil er nicht aufhört, weil er zuviel säuft. Es ist ein Schicksal des Menschen, dass er mit den wenigen guten Gaben dieser Erde nicht zurechtkommt."
Catherine Fried: Über kurz oder lang
Über kurz oder lang von Catherine Fried ist untertitelt mit Erinnerungen an Erich Fried und genau das sind die kurzen Erzählungen aus dem gemeinsamen Leben der Eheleute auch.So schreibt Catherine Fried in der Vorbemerkung zu ihrem Buch, dass sie im Prozess des Schreibens auf viele Freunde und Bekannte gestoßen sei, die, nachdem sie hörten, dass sie ein Buch schriebe, alle ihre persönlichen Lieblings-anekdoten über Erich zum Besten gegeben hätten – sie aber kein Buch der gesammelten Anekdoten hätte machen wollen, sondern eben ihre persönlichen Erinnerungen.
So tragen die einzelnen Geschichten Titel wie „Die Werbung“, „Umzug“, „Meine Flitterwochen“ oder „Nellie“, die Catherines ganz persönliche Wahrnehmung des Lebens mit Erich Fried spiegeln. Die Erinnerungen sind nicht romantisch verklärt oder für den Erich Fried verehrenden Leser schön geschrieben, sondern zeigen durchaus auch die Schwierigkeiten mit einem von seiner Arbeit, der Politik, Lesereisen und vielen Bekannten und Freunden stark beanspruchten Mann, der zudem später auch noch krank wurde und vor allem auch zum Zeitpunkt ihrer Heirat, schon Kinder und andere Altlasten aus zwei vorangegangenen Ehen hatte. Dennoch ist die Liebe zu ihrem Ehemann auf jeder Seite des Buches zu spüren, nicht verklärend, sondern realistisch, real und überraschenderweise ihn auch 20 Jahre nach seinem Tod immer noch vermissend.
Das Buch hat mich sehr gefesselt und mich eine durchlesene Nacht gekostet, nebenbei ist es auch noch ein wunderschönes, leinengebundenes Wagenbach Quartbuch aus der Salto Reihe. Es enthält auch einige sehr persönliche Fotos als Zeugnisse aus dem Familienleben der Frieds.
Catherine Fried, Über kurz oder lang. Erinnerungen an Erich Fried. Wagenbach, Berlin 2008.
Catherine Fried, Über kurz oder lang. Erinnerungen an Erich Fried. Wagenbach, Berlin 2008.
Friday, December 25, 2009
Cinnamon & Chocolate
My favourite christmas song this year!
Visit Butterfly Boucher!
Hush, little baby bird,
nest in my arms,
I'll keep you warm.
In the night the stars will watch
and guide your spirit.
Oh, your dreams will help you fly...
Jonathan Barnes: Edward Moon
Jonathas Barnes' Buch Das Albtraumreich des Edward Moon ist eine Genre-Mischung sondergleichen. Es ist nicht zu entscheiden, ob es nun Fantasy, Krimi oder Gothic Novel sein will.Edward Moon ist Zauberkünstler und Detektiv in einem, allerdings hat er den Zenit des Erfolgs bereits überschritten, soll nun aber in einem sehr sonderbaren Fall ermitteln, bei dem die Polizei nicht weiterkommt. Begleitet wird er von dem Schlafwandler (englischer Titel des Buches The Somnambulist), einem stummen Hünen, der von Messern, Schwertern und anderem nicht zu verletzen ist, er blutet nicht. Die Geschichte spielt in einem London der nicht näher definierten Vergangenheit, es gibt noch Kutschen, aber dennoch ist die Stadt verdorben und soll mit einer Verschwörung einer sehr merkwürdigen Organisation zerstört und neu aufgebaut werden. Interessant ist noch der Erzähler, der selbst keine unwichtige Rolle in der Geschichte spielt, und sich als Erzähler häufig selbst kommentiert. Zum Beispiel sagt er, man solle keine literarische Glanzleistung erwarten, ja, man soll keiner Zeile Glauben schenken oder das Buch gleich weglegen.
Einige der erzählerischen Ideen und auch der Charaktere sind interessant und vor allem skurril/ungewöhnlich, die Story vermag aber insgesamt nicht so sehr zu überzeugen und die Auflösung ließ mich auch etwas müde zurück. Fazit: Zwar in gewisserweise unterhaltsam, aber kein Knüller.
Jonathan Barnes, Das Albtraumreich des Edward Moon. Piper, München 2008.
Thursday, December 24, 2009
Merry Christmas

It's coming on Christmas
They're cutting down trees
They're putting up reindeer
And singing songs of joy and peace
Oh I wish I had a river I could skate away on
I wish I had a river so long
I would teach my feet to fly
I wish I had a river
I could skate away on ...
taken from the lyrics of River by Joni Mitchell, 1971.
Monday, December 21, 2009
Erich Fried: Haus des Brotes
Haus des Brotes
Der Stern steht über dem Haus
aber das Dach ist zerfallen
zerfressen
von den Strahlen des Sternes
oder zerbrochen
als man den Stern hinaufschoss
oder spröde geworden
von der Kälte der Nacht
und zersprungen
mit dem Knacken von Knochen
Beth-lehem: hebr. Haus des Brotes.
Aus: Erich Fried: Warngedichte. Hanser-Verlag, München 1964.
Der Stern steht über dem Haus
aber das Dach ist zerfallen
zerfressen
von den Strahlen des Sternes
oder zerbrochen
als man den Stern hinaufschoss
oder spröde geworden
von der Kälte der Nacht
und zersprungen
mit dem Knacken von Knochen
Beth-lehem: hebr. Haus des Brotes.
Aus: Erich Fried: Warngedichte. Hanser-Verlag, München 1964.
Thursday, December 10, 2009
Playing by Heart
The wonderful thing about falling in love is you learn everything about that person and so quickly.
And if it's true love, then you start to see yourself through their eyes.
And it brings out the best in you.
It's almost as if you're falling in love with yourself.
Playing by Heart (1998)
And if it's true love, then you start to see yourself through their eyes.
And it brings out the best in you.
It's almost as if you're falling in love with yourself.
Playing by Heart (1998)
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