(Achtung Spoiler:) Natürlich passen Braut und Bräutigam nicht zueinander, alles eigentlich nur ein Missverständnis, der Bruder der verstorbenen ersten Frau und die Braut gehören eigentlich zusammen und Phoebe und der Bräutigam haben natürlich Chemie. Natürlich verträgt sie sich auch super mit Gregs Tochter, kann selbst keine Kinder bekommen, perfekt. Kurzer dramatischer Zwischenauftritt von ihrem Exmann, den sie dann nach kurzem Sentimentalitätssex abserviert, um ihr Leben neu und hoffnungsvoll zu beginnen. Die Depression und der Suizidgedanke verschwinden nach kurzem Interemzzo mit dieser wildfremden Hochzeitsgesellschaft, wo jahrelange Therapie nichts ausrichten konnte. Pff.
Wedding People von Alison Espach war auf der Bestseller-Liste der New York Times, aber auch wenn einige Szenen milde unterhaltsam waren, so fand ich das ganze doch aufgrund der absehbaren Entwicklungen wenig spektakulär. Phoebes Entwicklung, so großartig sie auch angelegt ist, bleibt aufgrund des Szenarios und des Zeitrahmens unglaubwürdig.
Alison Espach, Wedding People. Lübbe 2025.
