Armand Gamache und seine Frau sind anlässlich ihres Hochzeitstages in einem alten, aber edlen Hotel mitten in den kanadischen Wäldern. Alles könnte sehr friedlich sein, wenn nicht gleichzeitig die nicht sehr harmonische Familienfeier der Finneys dort stattfinden wird. Zunächst beobachtet Gamache die Familienmitglieder interessiert, schließlich soll auch noch eine Statue zu Ehren des Patriarchen errichtet werden. Doch kurz nach der Enthüllung kippt die Statue von ihrem Sockel und erschlägt eine der Töchter. Ein Unfall kann ausgeschlossen werden, aber was für eine bizarre Mordmethode? Motive lassen sich innerhalb der verkrachten Familien zahlreiche finden, aber das "Wie" lässt Gamache lange keine Ruhe, bis ihm der Besuch bei einem Fest in Three Pines (das Dorf kann ja nicht nicht vorkommen) den Geistesblitz zur Lösung des Falls beschert.
Lange Schatten bietet die üblichen sympathischen Elemente der Reihe von Louise Penny, mit langem Anlauf, einigen Irrwegen und vielen menschlichen Abgründen. Solide.
Louise Penny, Lange Schatten. DAV 2008.
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