
Sunday, June 05, 2011
Baking bread

Let it rain

I have given I have given and got none
still I'm driven by something and I can't explain
it's not a cross - it is a choice
I cannot help but hear this voice
I only wish that I could listen without shame
let it rain on me
let it rain oh let it rain
let it rain on me...
from "Let it rain" by Amanda Marshall
[She's another one who should have published another album by now but she's stuck in some quarrel with her label, so sad. Read more in an interview on thestar.com, October 2010]
Monday, May 30, 2011
Postcrossing curiosity
Indeed, you sometimes get strange requests and likings on postcrossing.
The normal cats and dogs, landscapes, city views or lighthouses.
Pipe organs or gravestones - a bit more unusual.
But today I got this:
- Anything red with a lisp
- Anything pink with a limp
- Anything blue with a squint
- Anything green with a grin
- Anything yellow with bad breath
- Anything that goes "pwett-pwett" or "clap-clap"
Apparently, Thaddée from France really is fed up with the normal touristic view cards and cute animals. I loved his request and here's the (self-made) card I chose for him:
My text: "[...] The trees are green and they grin, the clown limps and has bad breath."
I hope he likes it!
Geschenk (aus Homo Faber)

Gegen fünf Uhr das erste Dämmerlicht: Wie Porzellan!
Von Minute zu Minute wird es heller, das Meer und der Himmel, nicht die Erde; man sieht, wo Athen liegen muß, die schwarzen Inseln in hellen Buchten, es scheiden sich Wasser und Land, ein paar kleine Morgenwolken darüber: Wie Quasten mit Rosa-Puder: findet Sabeth, ich finde nichts und verliere wieder einen Punkt. 19:9 für Sabeth!
Die Luft um diese Stunde: Wie Herbstzeitlosen! Ich finde: Wie Zellophan mit nichts dahinter.
Dann erkennt man bereits die Brandung an den Küsten: Wie Bierschaum! Sabeth findet: Wie eine Rüsche!! Ich nehme meinen Bierschaum zurück, ich finde: Wie Glaswolle! Aber Sabeth weiß nicht, was Glaswolle ist
– und dann die ersten Strahlen über dem Meer: Wie eine Garbe, wie Speere, wie Sprünge in einem Glas, wie eine Monstranz, wie Fotos von Elektronen-Beschießungen.
Für jede Runde zählt aber nur ein einziger Punkt; es erübrigt sich, ein halbes Dutzend von Vergleichen anzumelden, kurz darauf ist die Sonne schon aufgegangen, blendend: Wie der erste Anstich im Hochofen! finde ich, während Sabeth schweigt und ihrerseits einen Punkt verliert...
Ich werde nie vergessen wie sie auf diesem Felsen sitzt, ihre Augen geschlossen, wie sie schweigt und sich von der Sonne bescheinen läßt. Sie sei glücklich, sagt sie, und ich werde nie vergessen: das Meer, das zusehends dunkler wird, blauer, violett, das Meer von Korinth und das andere, das attische Meer, die rote Farbe der Äcker, die Oliven, grünspanig, ihre langen Morgenschatten auf der roten Erde, die erste Wärme und Sabeth, die mich umarmt, als habe ich ihr alles geschenkt, das Meer und die Sonne und alles, und ich werde nie vergessen, wie Sabeth singt!
aus: Max Frisch, Homo Faber. Stuttgart 1957.
Sunday, May 29, 2011
Michael Ende: Die Traumfischer

Die Traumfischer
Denk dir: Auf riesenhaften dunklen Schiffen
Segeln sie auf das Meer des Schlafs hinaus
Bis zu den heimlichen Korallenriffen,
dort werfen sie die langen Netze aus.
Sehr ernste stille Leute sind die Fischer.
Ihr Kapitän ist alt – viel älter noch
Als du dir denken kannst und wunderlicher,
auch ist er blind – und jeder folgt ihm doch!
Er kennt des Schlaf-Meers träumereichste Plätze.
Die Fischer warten, bis er ruft: „Holt ein!“
Dann ziehen sie an Bord die schweren Netze,
gefüllt mit tausend Träumen, groß und klein.
Da blinkt’s und zappelt’s bunt und vielgestaltig,
auch manches Greuliche erspäht der Blick.
Gleichmütig lädt die Mannschaft und gewaltig,
nur was zu klein ist, werfen sie zurück.
Die vollbeladenen Schiffe endlich laufen
Im Hafen ein mit Segeln weiß und schön,
auf einem Markt den Fang nun zu verkaufen.
Dort hab‘ ich alle Träume heut gesehn.
Den allerschönsten – sei er dir gedeihlich! –
hab' ich für dich, mein Liebling, mitgebracht.
Hier, nimm! Du kannst ihn jetzt nicht sehen freilich,
doch warte nur erst, wenn du schläfst heut nacht!
Saturday, May 28, 2011
Martha Grimes - Auferstanden von den Toten
22 Inspektor-Jury-Romane hat Martha Grimes inzwischen verfasst, außerdem zahlreiche andere Krimis. Inspektor Jury und die übrigen Charaktere, die ihn begleiten, sind britisch durch und durch. Faszinierende Trivia: Jeder Band der Inspektor Jury Reihe ist nach einem real existierenden englischen Pub benannt (bei den deutschen Titeln natürlich nicht mehr nachvollziehbar). Wer die Atmosphäre englischer Kleinstädte (und traditioneller Pubs) mag, muss wohl auch einmal Grimes lesen. Auferstanden von den Toten ist von 2002 und damit Band 18, von mir wahllos herausgegriffen und günstig als Taschenbuch erworben. Jury leidet an den Folgen einer Schussverletzung aus Band 17, Die Trauer trägt schwarz, und Melrose Plant muss einige der Ermittlungen in dem neuen Fall anstrengen. Nell Ryder wird mit 15 Jahren aus dem Stall eines Gestüts entführt, mit ihr zusammen eines der wertvollen Rennpferde. Zwei Jahre später ist der Fall immer noch ungelöst, irgend etwas scheint aber mit der Familie Ryder nicht zu stimmen, so dass Jurys Interesse geweckt wird. Ein Mord geschieht und die Dinge nehmen ihren dramatischen Lauf.
In Teilen ist der Roman ein wenig pferdelastig, unglaubwürdig erscheint zum Beispiel Plants Kauf eines teuren Rennpferdes im Laufe der Ermittlungen - er kann kaum reiten. Andererseits ist das Treiben auf seinem Anwesen mit den schrulligen Bediensteten und in diesem Fall mit einem angestellten Eremiten (!) auch eines der Elemente, die den Charme des Romans ausmachen. Erst als Jury die Bühne betritt, nimmt die Geschichte wirklich ihren Lauf, wenngleich Plants Sichtweise auf die Geschehnisse amüsanter und interessanter sind.
Solider britischer Kriminalroman mit Augenzwinkern.
Martha Grimes, Auferstanden von den Toten. Goldmann, München 2007.
Hakan Nesser: Kim Novak...
Hakan Nessers Kim Novak badete nie im See von Genezareth ist einer meiner Lieblingsromane des schwedischen Autors. Er ist nicht im eigentlichen Sinne ein Kriminalroman, eher eine Initiationsgeschichte mit kriminalistischen Hintergrund.(Mehr zum Inhalt bei krimi-couch.de.)
Die Audiobook-Fassung wird großartig gelesen von Dietmar Bär und hat mich ursprünglich zum Fan von Hörbüchern von ihm gemacht.
Der norwegische Regisseur Martin Asphaug hat 2005 den Roman auf gelungende Weise verfilmt. Inhaltlich nimmt das Drehbuch nur kleinere Änderungen vor, die Stimmung des Sommers am schwedischen See und das Erleben der beiden Jungen Erik und Edmund wird sensibel umgesetzt. Der folgende Trailer ist auf schwedisch, aber zeigt dennoch gut die Atmosphäre des sehenswerten Films.
Saturday, May 14, 2011
Tom Sawyer

This card arrived a while ago from Taiwan and is from Gina. It shows an old Penguin book cover of Mark Twain's Tom Sawyer. Sure this is one of the older "children's books", it was published in 1876, at a time when there were no children's books.
In the background you can see the small church of this Missouri village next to the Mississippi river and I love the way Tom is walking straight into the other direction. Joined by dogs and cats but away from all other brightly dressed people. Lovely cover.
Since Twain died long ago his texts are available at gutenberg.org. Some nice quotes may be found at twainquotes.com. There is a free audiobook available at librivox.com.
Friday, May 13, 2011
Lena Anderson

Lena Anderson is a Swedish illustrator of children's books. I got a wonderful card from Pirkko, Finland, showing a picture of Linneas Yearbook. I remember having a cookbook illustrated by Anderson, this one (loved the cinnamon rolls):

Messages in bottles

Just a castaway, an island lost at sea, oh
Another lonely day, with no one here but me, oh
More loneliness than any man could bear
Rescue me before I fall into despair, oh
I'll send an S.O.S. to the world
I hope that someone gets my
Message in a bottle, yeah
A year has passed since I wrote my note
But I should have known this right from the start
Only hope can keep me together
Love can mend your life but
Love can break your heart
I'll send an S.O.S. to the world
I hope that someone gets my
Message in a bottle, yeah
Walked out this morning, don't believe what I saw
Hundred billion bottles washed up on the shore
Seems I'm not alone in being alone
Hundred billion castaways, looking for a home
postcard by Valeska via postcrossing
lyrics by Sting
Thursday, May 12, 2011
First

My first first day issue postcard, sent to me by Vikki from the other side of the world, she lives in Sydney. It shows Hellfire Bay in Cape Le Grand National Park in Western Australia.
Astonishing.
Wednesday, May 04, 2011
21 things

Do you derive joy when someone else succeeds? Do you not play dirty when engaged in competition? Do you have a big intellectual capacity? But know that it alone does not equate wisdom? Do you see everything as an illusion? But enjoy it even though you are not of it? Are you both masculine and feminine? Politically aware, and don't believe in capital punishment?
These are 21 things that I want in a lover
Not necessarily needs but qualities that I prefer
Do you derive joy from diving in and seeing that loving someone can actually feel like freedom? Are you funny? A self-deprecating? Like adventure and have many formed opinions?
These are 21 things that I want in a lover
Not necessarily needs but qualities that I prefer.
I figure I can describe it since I have a choice in the matter These are 21 things I choose to choose in a lover
I'm in no hurry, I could wait forever
I'm in no rush 'cause I like being solo
No worries and certainly no pressure in the meantime
I'll live like there's no tomorrow
Are you uninhibited in bed? More than three times a week? Up for being experimental? Are you athletic? Are you thriving in a job that helps your brother?Are you not addicted? [...]
...curious and communicative...
Alanis Morissette, 21 Things I Want In A Lover, from Under Rug Swept, 2002.
Friday, April 29, 2011
Cracked
Sunday, April 24, 2011
Goethe: Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
Vom Meer erstrahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt;
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O wärst du da!
Johann Wolfgang von Goethe, 1795
Saturday, April 23, 2011
Yukon Bay and elephants



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| Zoo Hannover April 2011 |
Friday, April 22, 2011
Make sense
Sometimes the fastest way to get there is to go slow
And sometimes if you wanna hold on you got to let go
I'm gonna close my eyes
And
count
to
ten
I'm gonna close my eyes
And when I open them again
Everything will make sense to me then
from Count to Ten by Tina Dico
Fund this today (3rd August, 2012), nice version:
Thursday, April 21, 2011
Merle Hilbk: Tschernobyl Baby
Merle Hilbk schreibt als freie Journalistin für Zeit und Spiegel und hat nun ein Buch mit dem Titel Tschernobyl Baby veröffentlicht. Ausgehend von eigenen Reisen ins belarussische Sperrgebiet und ihren Gesprächen mit Zeitzeugen in Belarus, der Ukraine und Deutschland schreibt sie (nicht nur) ihre Erlebnisse und Erinnerungen auf, eine Mischform aus Sachbuch und Roman.
Dabei wird deutlich, dass das belarussische und das deutsche Erleben der Katastrophe von Tschernobyl sich grundlegend unterscheidet und es bis heute schwer ist, diese unterschiedlichen Sichtweisen zu vereinen, da auch die Gesellschaftssysteme diese Unterschiede weiter forcieren.
Sie zeigt sowohl die Versuche (Initiativen "Kinder von Tschernobyl") zu helfen, sich die Hand zu reichen, als auch die Grenzen, die diese Hilfe hat.
Dabei wirft sie zudem einen kritischen Blick auf die Entwicklung der Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland, beleuchtet den Werdegang einiger der Hauptakteure mit Interviews und persönlichen Eindrücken. Gerade vor dem aktuellen tagespolitischen Hintergrund, der Diskussion über den Atomausstieg Deutschlands nach Fukushima ist dies teilweise sehr lesenswert.
Interessant ist auf jeden Fall eine russische bzw. belarussische Perspektive einzunehmen, der Blick über den Zaun, der manchmal doch noch stabiler steht, als gehofft und gedacht.
Merle Hilbk: Tschernobyl Baby. Wie wir lernten, das Atom zu lieben. Eichborn, Frankfurt am Main 2011.
Hakan Nesser: Inspektor Barbarotti - Verachtung

Wednesday, April 20, 2011
Hanns-Josef Ortheil: Die Moselreise

an den Rändern aber eher grün.
In der Mitte ist die Mosel wie ein dunkler, stiller Teich,
fett und dunkelgrün und unheimlich."
Japanese Mail

Today I received this lovely card showing an illustration by Moe Nagata from postcrosser Mitsuyo. Cute little fairies getting mail by "mail bird"...
Tuesday, April 19, 2011
Erinnert
Denn deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Treue, so weit die Wolken gehen.
Psalm 108,5
Monday, April 18, 2011
Tina Dico
Sie ist Dänin und 33 Jahre alt und sie singt und textet und hat wundervolle Songs produziert.
Ich bin von der ersten Minute an Fan. Nicht mehr, nicht weniger. Hübsch ist sie auch noch. :)
Come and take my handIt's been so longSince tender words last fellFrom our hard tonguesTell me, tell me nowWhere we go wrongTell me there's a way if we press onAnd keep our arms open wideDon't say no to anyoneBut keep our hearts safe insideDon't let go to anyoneAnd raise above the chaos of love
Lyrics from "Open wide" from Welcome Back Colour, (2010)

Friday, April 08, 2011
Diane Tullson: Wie im Rausch
Diane Tullsons Roman Wie im Rausch erzählt die Geschichte eines Mädchens namens Truth. Truth ist eine gute Schülerin, hat eine Basketball spielende Freundin namens Skye, arbeitet in den Ferien in einer Pizzeria und sie ist verliebt in Ryan. Außerdem trinkt sie und das nicht gerade wenig. Das führt gegen Ende des Romans zur völligen Katastrophe, ein Autounfall nimmt Ryan das Leben und ihre Freundin Skye verliert einen Arm und kann nie wieder Basketball spielen. Neben dem Alkoholmissbrauch und der ersten Liebe steht vor allem das Thema Freundschaft im Mittelpunkt - was macht eine gute Freundschaft aus und im Rahmen welcher Zwänge müssen wir oft handeln? Warum tun wir Dinge oft nur, weil sie zu unserem eigenen Vorteil zu sein scheinen?
Ich würde das Buch als leicht zu lesendes Problem-Jugendbuch bezeichnen. Die Sprache ist (auch in der Übersetzung aus dem Kanadischen) einfach und jugendgemäß. Inhaltlich lassen sich gerade in Bezug auf das Thema Freundschaft und Erwachsenwerden und Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen interessante Aspekte entdecken. Mit der Darstellung des Alkohols und mit dem wirklich dramatischen Unfall am Ende habe ich Probleme, das eine ist mir zu leichtfertig, das andere zu krass.
Diane Tullson, Wie im Rausch. Carlsen, Hamburg 2010 (Sonderausgabe).
Heinz Strunk: Fleisch ist mein Gemüse

Naja. Nach all den euphorischen Äußerungen über dieses Buch habe ich, glaube ich, mehr erwartet. Fleisch ist mein Gemüse ist die scheinbar autobiographische Schilderung eines Bandmusikers, der Unterhaltungsmusik auf Volksfesten und Familienfeiern spielen. Ein unglücklicher Charakter mit schwieriger Mutterbeziehung, zu lang anhaltender Pubertät und einem Phlegma, dass ihm nicht erlaubt, aus all diesen Beschränkungen ins wirkliche Leben (?) aufzubrechen. Dabei schwankt er zwischen Selbstmitleid und Depression und einem bissigen Sarkasmus für seine Mitmusiker und das Publikum. "Heinzer" Strunk alias Mathias Halfpape hat mit diesem Buch scheinbar 2004 einen Nerv getroffen und hohe Verkaufszahlen erreicht. Mein Humor ist es wohl nicht ganz, wenngleich es durchaus unterhaltsam anzuhören war, auch durch die Lesung vom Autor selbst.
Tove Jansson: Komet im Mumintal

Mumin und Schnüferl ziehen los in ein Abenteuer, um etwas über den Kometen herauszufinden, der das Mumintal bedroht. Auf dem Weg treffen sie erstmals den Schnupferich, den Snork und vor allem das Snorkfräulein, in das sich Mumin gleich sehr verliebt. Vor allem wegen der tollen Stirnfransen. Offensichtlich gibt es dazu auch einen Film, der sich scheinbar recht nah ans Original hält, außer dass im Film auch noch Klein Mü mit auf die Reise geht. Wieder eine wunderschöne Mumingeschichte.
Tove Jansson, Komet im Mumintal. Arena, Würzburg 2006.
Wednesday, April 06, 2011
The King's Speech

"A chronicle of King George VI's (Colin Firth) effort to overcome his nervous stammer with the assistance of speech therapist Lionel Logue (Geoffrey Rush)."
Colin Firth spielt in der Tat großartig, ein verdienter Oscar.
Mir gefällt der Film in allen möglichen Aspekten, Charaktere, das Britische, Kameraführung, Story,...
Ich bedaure zutiefst, ihn nicht im Originalton gesehen zu haben, das muss gar noch besser sein. Definitive Empfehlung.
Tuesday, March 22, 2011
Kate DiCamillo - Winn-Dixie
India Opal Buloni, Tochter eines Predigers, findet im Supermarkt einen streunenden Hund und nimmt ihn mit nach Hause. Sie nennt ihn Winn-Dixie - nach dem Supermarkt. Winn-Dixie kann lächeln und schließt leicht Freundschaften - ...und mit Winn-Dixies Hilfe gelingt dies auch India Opal, obwohl sie sich ohne Mutter und neu in der Stadt zunächst sehr einsam fühlt.Leicht zu lesende Lektüre etwa ab 9 Jahren. Interessante Charaktere, Außenseiter und Weirdos, Verletzte des Lebens. India Opals Sicht auf diese Menschen und die Welt ist anders und eröffnet damit vielleicht auch jungen Lesern einen anderen Blickwinkel.
Jonathan Stroud: Bartimaeus - The Ring of Solomon
Jonathan Stroud, Bartimaeus - The Ring of Salomon. Randomhouse, London 2010.
Sunday, March 13, 2011
Leo Lionni: Frederick

In der alten Steinmauer wohnte eine Familie schwatzhafter Feldmäuse. Als es Herbst wurde, sammelten alle Mäuse Vorräte für den Winter. Alle - bis auf Frederick.
Die Mäuse fragten ihn: "Frederick, warum arbeitst du nicht?"
"Ich arbeite doch", sagte Frederick, "ich sammle Sonnenstrahlen für die kalten dunklen Wintertage."
Außerdem sammelte er noch Farben und Wörter - und als der Winter da war, die Vorräte fast aufgegessen und es kalt und dunkel wurde, da kann Frederick erzählen... von den Sonnenstrahlen und den Farben...
...und von den Wörtern, die er gesammelt hat:
"Wer streut die Schneeflocken? Wer schmilzt das Eis?
Wer macht lautes Wetter? Wer macht es leis?
Wer bringt den Glücksklee im Juni heran?
Wer verdunkelt den Tag? Wer zündet die Mondlampe an?
Vier kleine Feldmäuse wie du und ich
wohnen im Himmel und denken an dich.
Die erste ist die Frühlingsmaus, die lässt den Regen lachen.
Als Maler hat die Sommermaus die Blumen bunt zu machen.
Die Herbstmaus schickt mit Nuss und Weizen schöne Grüße.
Pantoffeln braucht die Wintermaus für ihre kalten Füße.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind vier Jahreszeiten.
Keine weniger und keine mehr. Vier verschiedene Fröhlichkeiten."
Als Frederick aufgehört hatte, klatschten alle und riefen: "Frederick, du bist ja ein Dichter!"
Frederick wurde rot, verbeugte sich und sagte bescheiden:
"Ich weiß es - ihr lieben Mäusegesichter."

Sunday, March 06, 2011
Simon Beckett: Verwesung
David Hunter ist zurück. Nach Die Chemie des Todes, Kalte Asche und Leichenblässe erschien im Februar Band 4, Verwesung. Der erste Teil des Romans ist ein Sprung acht Jahre in die Vergangenheit, als Hunter bei der Entdeckung einer Leiche im Dartmoor hilft, die nur eines der Opfer von Gewalttäter Jerome Monk ist, der geständig und verurteilt im Gefängnis sitzt. Nur seine Opfer sind bisher noch nicht gefunden worden. Das Ermittlerteam setzt sich fast nur aus unsympathischen Menschen zusammen. Eben dieses Team spielt acht Jahre später im zweiten Teil (nach dem Tod von Hunters Familie, dem Überfall auf ihn und natürlich den anderen drei Fällen!) wieder eine Rolle, als Monk aus dem Gefängnis ausbricht und erneut Gewalttaten geschehen.
Auffällig ist, dass die Verwesung, mit der der Roman betitelt und die Hunters Fachgebiet ist, gar keine entscheidende Rolle spielt. War bei den Vorgängern Hunters Spezialwissen gefragt und zentrales Moment der Handlung, so ist es hier ein verwirrendes Beziehungsgeflecht, in das er unfreiwillig eingebunden ist und wird, so dass er der Aufklärung im Grunde gar nicht entkommen kann, da er in diesem Netz festsitzt.
Simon Beckett, Verwesung. Rowohlt, Hamburg 2011.
Friday, February 25, 2011
More Westendorp and Schmidt

From the Netherlands these lovely cards arrived, both are by Fiep Westendorp and illustrations for books by Annie M.G. Schmidt, same as Otje.
The two kids are Jip and Janneke. Schmidt started their stories in 1957 as a weekly episode in a newspaper, later the stories were collected in books (card by Hildegarde, received on 24th February).
The boy here is Pluk van de Petteflet (1971), one of the most popular children's books in the Netherlands. Pluk lives in an apartment building, drives around in his truck and has a lot of human and animal friends (card by Jolanda, received on 1st February).

Tuesday, February 22, 2011
Valuable Story

This card by Seda from Turkey arrived today.
It was published by the Turkish postal services for Valentine's day, the words translate as:
Love is the most valuable story.
Sunday, February 20, 2011
Saturday, February 19, 2011
Erich Fried: Das Schwere

Die Landschaft sehen
und die Landschaft hören
und nicht nur hören und sehen
die eigenen Gedanken
die kommen und gehen
beim Denken an die Landschaft
an die Landschaft ohne dich
oder an dich in der Landschaft
Vögel die steigen
hinauf in den Morgenhimmel
sind keine Raumschiffe
keine singenden Skalpelle
Nicht einmal Kinderdrachen sind sie
denn die gehören
nur dann zur Landschaft
wenn wirkliche Kinder
wirkliche Drachen steigen lassen im Wind
Und das Grau
unter den Bäumen
an einem verregneten Mittag
ist keine Höhle
für lauernde Meerungeheuer
sondern es ist nur das Grau unter den Bäumen
die vielleicht Unterschlupf sein können
vor dem Regen
Und auch die Sonne hat
keine rotblonden Haare
und der Mond hat auch ohne dich
keinen wehenden weißen Bart
Und der Abend ist der Abend
und die Nacht ist die Nacht
und Spätherbst ist immer die Zeit
zwischen Ernte und Sterben
aus: Erich Fried, Liebesgedichte. Wagenbach-Verlag, Berlin 1979.
Foto: Korsika 2010
Wednesday, February 16, 2011
Saturday, February 05, 2011
The Cure revisited

While listening to some old songs by the Cure I found this on xkcd.com! :)
Favourite song still "Untitled" from Desintegration, 1989.
hopelessly drift in the eyes of the ghost againdown on my knees and my hands in the air againpushing my face in the memory of you againbut i never know if it's realnever know how i wanted to feelnever quite said what i wanted to say to younever quite managed the words to explain to you
never quite knew how to make them believableand now the time has goneanother time undonehopelessly fighting the devil futilityfeeling the moster climb deeper inside of mefeeling him gnawing my heart away hungrilyi'll never lose this painnever dream of you again
Stille Stunden
Sunday, January 30, 2011
Rainer Maria Rilke: Am Strande
Saturday, January 29, 2011
Ohne Sorge...











